20. Januar 2006

ge-CHASER-t

Es ist wieder soweit... nach FarCry hab ich lang nicht mehr geballert.... Jetzt viel mir ne PCAction in die Hände mit dem kleinen netten Shooter "Chaser" in die Hände. Und schon töte ich wieder virtuelle Gegner. Darf ein Christ das denn? Das ist so ne Frage, die bekomme ich öfters mal in den unterschiedlichsten Fällen zu hören. Zum einen kann ich immer noch zwischen bits und realen Menschen unterscheiden. Zum andern, genau genommen sind Schach, Mühle, Dame und Mensch ärgere Dich nicht, auch nichts anderes als abstahierte Kriegsspiele. Wenn Du bei Dame oder Schach nen Stein oder ne Spielfigur schlägst symbolisierst Du Soldaten getötet zu haben. Ich glaube, letztendlich ist die Wurzel nach der Frage was darf ein Christ Furcht und ein Gottesbild welches nicht Gottes Wesen entspricht. Denn Christsein richtet sich erst in 2. Linie nach Regeln. Es ist zunäxt mal ein Beziehungsding. Und wenn ich frage, darf ich das, impliziere ich, daß Gott so ein sauertöpfiger Grieskrämer ist, der mir den Spass am Leben verderben will. Letztendlich ist es aber genau umgekehrt. Gott will daß ich Spass am Leben habe, er hats mir ja schlieslich auch geschenkt. Deswegen ist es durchaus bedenkenswert, wenn er Einschränkungen macht. Dann nämlich wenn so Sächelchen nicht gut für mich und meine Mitmenschen sind. Paulus schreib einmal: Eigendlich ist einem Christen alles erlaubt. Aber es tut ihm nicht alles gut, nicht alles fördert sein Mensch sein und sein Christ sein. Gott möchte daß ich erkenne wo ich mir selbst nicht gut tue mit dem was ich mache. Deswegen setzt er auch Grenzen.
Nehmen wir das Beispiel Shooter. Es ist eine Sache ob ich ab und an ein bissel in einem Spiel ballere oder ob ich ganz und gar in diese Welt abtauche. Es ist eine Sache, wenn ich gerne Computer spiele aber ne ander, wenn ich den Hauptteil meiner Zeit dort lasse. Shooter können einfach ne Sache sein die Spass machen und gut. Sie können mich aber auch konditionieren.
Die Frage die sich mir stellt ist, ob ich mein Leben so gestallte, daß es mir und anderen gut tut, oder ob ich mich treiben lasse, gefangen nehmen lasse, der geschasste bin.

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